9 verschiedene Arten von Blogartikeln und wie du sie verwendest

geschrieben von Dan Heller
21.04.2022

Egal, ob du gerade deinen ersten Blog startest oder schon ein erfahrener Blogger bist, irgendwann wirst du mit einer Texter-Blockade konfrontiert.

Das kann daran liegen, dass es Freitagnachmittag ist und dein Gehirn bereits auf das Wochenende eingestellt ist oder daran, dass du einfach nicht weißt, worüber du schreiben sollst.

Oft halten sich Texter bei jedem Artikel an denselben Blogstil und vergessen dabei, dass es so viele verschiedene Arten von Blogartikeln gibt, die für Abwechslung sorgen können.

Mehr Abwechslung auf deinem Blog hilft dir nicht nur dabei, deine Texter-Blockade zu überwinden, sondern sorgt auch dafür, dass dein Arbeit fesselnder wird.

Blogartikel Arten Blogimage

Anstatt alle erdenklichen Arten von Artikeln aufzulisten – die Liste ließe sich endlos fortsetzen –, habe ich im Folgenden eine Liste meiner Lieblings-Blogartikel zusammengestellt, die wirklich nützlich sind, um deine Besucherzahlen und Umsatz zu steigern.

1. Listen-Artikel

Diese Art von Blogartikeln (auch genannt Listicles) findest du überall im Internet:

  • 11 besten Bücher für Online Marketer
  • 10 Gründe, warum das Ende von Game of Thrones so schlecht ist
  • 5 schnelle Rezepte, die du probieren musst

Das ist kein Zufall, es gibt einen Grund für diesen Trend.

Listen-Artikel sind eine großartige Möglichkeit, Informationen in einem leicht verdaulichen und einfach zu teilenden Format zusammenzufassen. Wenn deine potentiellen Leser nicht viel Zeit haben, um einen ganzen Blogartikel zu lesen, kann ein Listen-Artikel leicht überflogen werden und gleichzeitig alle wichtigen Informationen transportieren.

Listen-Artikel sind eine großartige Besucherquelle und haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, auf Social Media geteilt zu werden, als andere Arten von Artikeln.

2. Ratgeber (HowTo-Artikel)

Abgesehen davon, mehrmals am Tag Instagram und die eigenen E-Mails checken, nutzen viele Menschen das Internet, um herauszufinden, wie etwas funktioniert.

Egal ob es darum geht, einen Kuchen zu backen oder eine Krawatte zu binden, Internetnutzer suchen nach Lösungen für ihre Probleme – oft direkt über Google.

Wenn deine Webseite in den Suchergebnissen auftaucht und verspricht, dass du die Antwort auf ihre Fragen hast, besteht die Chance, deine Besucherzahlen durch die Decke gehen zu lassen..

Indem du dein Expertenwissen in Ratgeberartikeln weitergibst, zeigst du deiner Zielgruppe, dass du weißt, wovon du sprichst und legst damit den Grundstein für eine erfolgreiche Leadgenerierung. 

Und je mehr du potentiellen Kunden hilfst, desto eher werden sie deine Inhalte lesen und dein Angebot als beste Lösung wahrnehmen.

Tipp: Du bist der Meinung, dass du nicht gut schreiben kannst? Du kannst genauso gut (kurze) Videos aufnehmen und diese auf YouTube, Instagram und natürlich TikTok posten – alternativ kannst du deine Blogartikel auch schreiben lassen.

3. Checklisten

Wer liebt es nicht, Dinge von einer Liste abzuhaken. Immerhin hat es etwas sehr Befriedigendes, wenn man weiß, dass man eine Aufgabe erledigt hat.

Mit einer Checkliste kannst du deiner Zielgruppe Schritt für Schritt zeigen, was sie tun muss, um ein Ziel zu erreichen.

Der Unterschied zu Ratgeberartikeln besteht darin, dass Checklisten keinen Raum für Interpretationen lassen.

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Ebenso können Checklisten und Spickzettel als schnelles Nachschlagewerk für deine Zielgruppe dienen, wenn die Zeit knapp ist.

Wenn du potentiellen Kunden so eine nützliche Ressource zur Verfügung stellst, wird deine Zielgruppe wahrscheinlich mehr von deinen wertvollen Inhalten konsumieren und herunterladen wollen. Du wirst zum Experten.

4. Infografiken

Infografiken sind zwar nicht das beste Mittel zur Lead-Generierung, aber sie sind eine fantastische Ressource, um die Besucherzahlen auf deiner Webseite zu erhöhen und den Bekanntheitsgrad zu steigern.

Sie sind leicht zu verdauen, informativ und unterhaltsam. Außerdem sind Infografiken eine nette Abwechslung zu einem wortreichen Blogartikel.

Ebenso wird oft ein Einbettungscode neben der Infografik platziert, damit sie leicht in eine andere Webseite eingebettet werden kann, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sie geteilt wird und mehr Backlinks für dich führt.

Wenn du eine Infografik erstellst, solltest du unbedingt den Einbettungscode zur Verfügung stellen, um genau die Vorteile zu nutzen.

Und seien wir mal ehrlich, wer lässt sich nicht von einer tollen Infografik begeistern.

5. Interviews

Einen Branchenexperten, einen Kunden oder jemanden, der für deine Zielgruppe relevant ist, zu interviewen hat mehrere Vorteile.

Interview-Artikel sind ideal, wenn du einen Inhalt entwickeln willst, aber keine Zeit hast, über ein bestimmtes Thema zu recherchieren und zu schreiben.

Am einfachsten ist es, wenn du dieser Person eine Liste mit Fragen schickst, sie eine schriftliche Antwort ausfüllen lässt, du sie ein wenig bearbeitest und formatierst und sie dann in deinem Blog veröffentlichst ... voilà!

Diese Art von Artikel hat ein großes Potenzial, den Traffic auf deiner Seite zu erhöhen, denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die befragte Person den Inhalt auch mit ihren Netzwerken teilen möchte.

So zeigst du dein Fachwissen und bringst gleichzeitig Abwechslung in deinen Blog – eine klassische Win-Win-Situation!

Lese-Tipp: Was macht einen guten Webseitentext aus?

6. Gastartikel

Gastartikel sind von Vorteil, weil du eine neue Perspektive auf deine Branche, dein Produkt, deine Dienstleistung und vieles mehr einbringen kannst – sowohl du als auch der Gast-Blogger profitieren davon.

Hier ein paar Vorteile von Gastartikel:

  • Neue Menschen werden auf dich aufmerksam
  • Du erhältst eine neue Perspektive, die sich von deiner eigenen unterscheiden kann
  • Es hilft beim Netzwerken
  • Du bekommst einen tollen Artikel, ohne selbst zu viel Zeit zu investieren
  • Gastartikel erhöht deinen Bekanntheitsgrad und den des Gastautors
  • Deine Glaubwürdigkeit wird gesteigert, da du die Glaubwürdigkeit des externen Autors ausborgst
  • Du kannst dich über Backlinks freuen, wenn dein Gastautor für den Artikel Werbung macht (und das ist gut für SEO), zusätzlich wird so auch oft Aufmerksamkeit über Social Media gewonnen

Stelle sicher, dass du deinem Gasttexter ein paar Richtlinien zur Verfügung stellst, damit er alles hat, was er braucht, um sich an den Ton und das Thema deines Blogs zu halten.

Erinnere deinen Gastblogger daran, Eigenwerbung zu vermeiden und sich auf Mehrwert zu konzentrieren.

7. Nachrichten (Branchen-News)

Aktuelle News-Artikel aus deiner Branche können für deine Zielgruppe spannend sein, gerade weil sie aktuell sind.

Deine (potentiellen) Kunden wollen wissen, was es Neues gibt und klicken eher auf deinen Artikel, wenn sie denken, dass er ihnen hilft, „auf dem Laufenden zu bleiben“.

Sieh es als Service an deiner Kundschaft: Wenn in deiner Branche etwas Wichtiges passiert, ist es wichtig, deine Zielgruppe darüber zu informieren.

Screenshot der Google-Suche „Branchennews“

Sehen sie, dass du regelmäßig über die neuesten Trends in der Branche berichtest, sehen sie dich als echten Experten und eine Autorität auf deinem Gebiet.

In Zukunft kann es sein, dass sie deine Webseite direkt besuchen, um die neusten Branchen-News zu bekommen. Und je mehr eine Person dir als Experte vertraut, desto eher wird sie bei dir kaufen.

8. Persönliche Geschichten

Es gibt kaum eine bessere Fähigkeit im Marketing als das „Geschichten erzählen“ – denn Storytelling kann Menschen begeistern, ganz egal um welches Thema es geht.

Je mehr du dich mit jemandem auf einer emotionalen Ebene verbinden kannst, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie dir vertrauen, was aus geschäftlicher Sicht dazu führen kann, dass sie bei dir kaufen.

Verwechsle persönliche Geschichten aber nicht mit Eigenwerbung. Plumpe Eigenwerbung ist das Letzte, was du in einem Blogartikel tun solltest.

Der Sinn des Geschichtenerzählens ist es, eine menschliche Verbindung zu schaffen und deine Zielgruppe emotional anzusprechen.

Frage dich also immer Folgendes, bevor du eine Geschichte erzählst:

„Was hat der Leser von diesem Inhalt?“

Wenn er für deine Zielgruppe wertvoll ist, veröffentliche ihn. Wenn nicht, ist es Zeit für eine Überarbeitung.

9. Case Studies / Erfolgsgeschichten

Case Studies (auf Deutsch: Fallbeispiele) sind eine hervorragende Möglichkeit, deiner Zielgruppe zu zeigen, was du oder dein Produkt kann. Und dass, ohne dich dabei zu sehr selbst zu beweihräuchern.

Du führst deine Zielgruppe Schritt für Schritt durch einen Prozess, der für ein tolles Ergebnis gesorgt hat. Das ist oft fesselnder Content, da sich der Leser vorstellen kann, wie der Prozess für ihn selbst aussehen könnte.

Ebenso qualifiziert sich der Interessent damit fast schon von selbst, wenn du darauf achtest, ein Gefühl von „Das will ich auch!“ zu erzeugen.

Fazit: Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um einen tollen Blogartikel zu schreiben

Außer du wählst mit Absicht eine Artikeltypen, weil du darum eine Marke aufbaust, macht es durchaus Sinn, oft zwischen verschiedenen Blogartikel-Styles zu wechseln.

So bleibt dein Blog frisch und abwechslungsreich, deine Leser langweilen sich nicht so schnell.

Je nach Thema des Blogtextes bietet sich eine andere Art Artikel an, hier entscheidest du am besten nach Bauchgefühl oder testest eine Idee in verschiedenen Formaten.

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