10 Eigenschaften, die einen guten Texteschreiber ausmachen

geschrieben von Dan Heller
19.04.2022

Du fragst dich, wie man als Texter eigentlich immer auf seine Ideen kommt? Wie man immer wieder gute und spannende Texte erfindet?

Ganz ehrlich: Es gibt Phasen, da fragen sich das selbst erfahrene Texter. Hinter der Arbeit eines Texters steckt viel Routine und Erfahrung, welche man sich im Leben so aneignen kann.

Aber auch mit der nötigen Routine und Selbstsicherheit gibt es immer wieder Situationen, wo auch mal ein Texteschreiber eine Schreibblockade hat.

Was einen guten Schreiberling ausmacht, erfährst du nachstehend:

1. Es kommt nicht auf die Länge an!

Bei dieser Aussage scheiden sich oftmals die Geister. Der eine möchte einen möglichst langen umschweifenden Text, die anderen bevorzugen lieber kurze und prägnante Texte ohne viel Geschwafel.

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Die Wahrheit liegt vermutlich in der Mitte. Letztendlich kommt es aber sowieso darauf an, was es für einen Text geben soll, zu welchem Thema und welches Ziel verfolgt wird.

Für den Ranking-Erfolg ist die Länge eines Textes nicht unbedingt ausschlaggebend. Es hängt eher von den Zielen und Themen ab, wie lange ein Text werden sollte.

Auch wirst du bei unserem Beitrag hier feststellen, dass wir dir auch ohne 5.000 Wörter einen gewissen Mehrwert vermitteln können.

Am besten ist es, wenn du dich selbst einmal in die Lage eines Lesers versetzt und aus dieser Perspektive auf deinen Text schaust.

Bist du zum Punkt gekommen? Oder ist der überflüssig in die Länge gezogene Text bei Wikipedia vielleicht besser zu verstehen?

All das kann dir schon einen ersten Aufschluss über deinen Text vermitteln.

2. Verständliche Sprache und Struktur

Keine Frage: Als Texteschreiber bist du auf dem Gebiet, worüber du gerade schreibst, ein Experte... Aber ist dein Leser das auch?

Ein guter Texter behält immer seine Leser im Blick und formuliert seinen Text nicht mit ellenlangem Fachchinesisch sondern so, dass es auch jeder versteht.

Das Texten ist wie eine Kommunikation. Schließlich achtet man ja bei einem Gespräch auch auf die Formulierung und wählt sie so, dass der Gegenüber es versteht.

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Wichtig ist auch, dass du als Schreiberling auf die richtige Formatierung und Textstruktur achtest. Wer hat schon Lust, Textklötze zu lesen?

Ein guter Texter behält immer eine klare Sprache. Er verlässt die Experten-Ebene und begibt sich auf Augenhöhe mit dem Leser, der diesen Text später einmal lesen soll. Er vermeidet Fremdwörter und unnötig lang gezogene Sätze.

Auch strukturiert und gliedert er seinen Text so, dass man schon beim Scrollen einen ersten Überblick über die Themen erhält, um was es eigentlich geht. Mit Fettdrucken wichtiger Infos oder Fakten erhöhst du die Lesbarkeit des Textes. Schaue auch mal, was andere so machen.

3. Der Text sollte Zielen folgen

Bevor du überhaupt anfängst zu texten solltest du dir über das Ziel des Textes klar werden. 

Möchtest du mit dem Text eine bestimmte Handlung hervorrufen, zum Kauf eines Produktes animieren oder einfach nur allgemein informieren? Diese Ziele sind wichtig.

Auch die Webseiten deiner Kunden und das Design dieser Webseiten verfolgen genauso Ziele wie deine Texte.

Behalte bei der Texterstellung immer die unternehmerischen Zielvorgaben im Kopf.

Du kannst dem Leser auch gerne sagen, was du von ihm erwartest oder was er tun soll bzw. das solltest du vielleicht auch – jeder der eine Webseite betreibt, verfolgt ein Ziel, dass er seinem Kunden näher bringen möchte.

4. Der Text muss transportieren können

Es gibt viele verschiedene Arten sich diverse Eigenschaften für besseres texten anzueignen. Ein guter Texteschreiber ist in der Lage aussagekräftige Werbebotschaften oder Texte zu vermitteln.

Er transportiert also mit seinem Text die Werteversprechen und Anwendbarkeit eines Produkts oder einer Dienstleistung. Und das zu 100 %.

Ein ehrlicher Text weckt das Vertrauen beim Leser und wirkt authentisch. So bekommt der Leser eine gute Erwartungshaltung gegenüber des Produkts bzw. der Dienstleistung.

Ein guter Texter schreibt bei einer Produktbewertung immer aus der Sicht des Nutzers und erläutert die Vor- und Nachteile mit allem Drum und Dran. Das erhöht die Glaubwürdigkeit und animiert zum Kauf eines Produktes.

5. Zielgruppe

Wie wir dir auch schon unter Punkt 4 erklärt haben, sollte ein Text glaubwürdig, authentisch und interessant sein. Und einzigartig sollte er auch sein!

Er sollte im Gedächtnis bleiben und nicht wie ein 0-8-15-Text wirken. Das beschreiben wir dir gleich noch näher unter 6.

Was aber fast das Wichtigste ist: Als Profi-Texter behältst du immer deine Zielgruppe im Hinterkopf. 

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Für wen schreibst du gerade? Für Jüngere? Für Ältere?

Auch verschiedene Branchen haben unterschiedliche Ausdrucksweisen, auf die sich ein guter Texter auch problemlos einstellen kann.

Manche möchten „Sie-Anrede“ andere wiederum die „Du-Anrede“; direkte oder indirekte Ansprache? Was passt da am besten?

Falls du keine Angaben darüber bekommen hast, orientiere dich an der Zielgruppe oder frage nochmal nach.

Bei Handwerkern kann man natürlich man einen ruppigeren Ton anschlagen als bei Professoren. Richte dich danach und riskiere auch mal einen lockeren Spruch – wenn es passt!

Texte dürfen fast alles. Nur verletzend sollten sie nicht sein!

6. Einzigartigkeit

Fangen wir mal damit an, dass eine Nachricht, die ein Sender dem Empfänger übermitteln will, eine Botschaft überbringen soll.

Das Wort Botschaft könnte man auch mit „Neuigkeiten“ ersetzen. Schließlich schaust du dir ja auch abends die Nachrichten an, um Neues zu erfahren.

Genauso verhält es sich auch mit den Texten. Dein Gehirn erkennt relativ schnell, ob etwas neu oder schon mal gehört wurde. Gerade Leser wollen etwas Neues erfahren.

Als guter Texteschreiber kannst du natürlich vorhandene Texte verbessern und so dem Text neuen Glanz verleihen. Hauptsache der Text hat was Neues.

Sogenannte SEO-Texte sind beispielsweise nichts Neues. Sie dienen lediglich dazu, ein Ranking zu verbessern, geben aber wenig Neues her.

Konzentriere dich beim Texten auf jeden Fall immer auf deinen Kunden bzw. den Leser und versuche ihm, einen Mehrwert zu vermitteln. Ein Text, in dem er viel Neues erfährt. Dein Text muss vor allem auch Charakter haben, eben eine Einzigartigkeit, die deinen Schreibstil widerspiegelt.

7. Beschreibe das, was du auch tust

Auf Webseiten muss klar erkennbar sein, worum es eigentlich geht. Auch das sollte in deinem Text zu erkennen sein. Es müssen nicht immer die perfekten Keywords sein.

Viel wichtiger bei deinem Text ist, dass man herauslesen kann, was man anbietet. Google kann beispielsweise heutzutage schon gut Textdokumente erfassen und bewerten.

Was auch bei der Zielgruppe gilt, kommt auch hier zum Einsatz: Beschreibe alles sehr genau, was dieses Produkt kann, was es tut, welchen Mehrwert es bringt und überzeuge den Leser zum Kauf.

8. Unnötigen Wortsalat weglassen

Die Menschheit hat es satt, unnötige Werbeversprechen oder einfach Unwahrheiten zu hören bzw. lesen. Sowas braucht kein Text. Meistens schauen die Nutzer sowieso auf Preisvergleichsseiten im Internet nach oder bestellen es gleich online.

Lass den ganzen überflüssigen Kram weg und bringe es auf den Punkt. Kurz und prägnant.

Konzentriere dich als guter Texter auf die Stärke des beschriebenen Produktes und hebe die Vorteile hervor.

9. Richtige Keywords

Also eigentlich sind Keywords sehr wichtig. Einen guten Text macht aus, dass er zielgruppenkonforme Keywords enthält, die du bei jeder professionellen Keyword-Recherche erhältst.

Die richtig gewählten Keywords führen nicht nur dazu, dass dein Text eine bessere Relevanz bekommt, sondern sie werden auch von Suchmaschinen kategorisch erfasst und gefunden. 

Diese Eigenschaft verbunden mit allen anderen Punkten, lässt die Wahrscheinlichkeit, dass dein Text ein hohes Ranking erhält, enorm steigern.

Es ist auch nicht notwendig, dass du dein Keyword in jeder sich zu bietenden Möglichkeit mit in den Text einquetscht. Das ist Quatsch. Die Suchmaschinen werden einen perfekten Text auch ohne eine gewisse Keyworddichte finden.

Als guter Texter beginnst du zunächst mit der Suche nach Keywords, die sich an die Zielgruppe richten. Das können auch mal ganze Sätze oder Fragestellungen sein, die deine Zielgruppe in eine Suchmaschine eingeben.

Hast du deine Keywords beisammen vergiss bitte ganz schnell das Wort Keyworddichte. Darauf kommt es absolut nicht an. Wichtig ist der Mehrwert, der aus deinen Text hervorgeht.

10. Üben, üben, üben…

Es ist wie mit allem: Nichts ist von Anfang an perfekt. Nur durch ständiges Weiterbilden und Beobachten wirst du kontinuierlich besser im schreiben.

Lese dir am besten ein halbes Jahr später noch einmal einen Text von dir durch. Würdest du ihn heute wieder genauso schreiben? Vermutlich nicht. 

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